• sitzung-1

    von Genossin Sarah Burhenne

    Am 8.2.18 trat der OV Anlagenring zu seiner konstituierenden Sitzung nach der Jahreshauptversammlung, im Nebenraum der Gaststätte „Sand“ zusammen.

    Der Vorsitzende, Hans-Georg von Schweinichen konnte bei Sitzungseröffnung um 19:31 Uhr 15 Anwesende begrüßen.
    Zunächst wurde gemeinsam die Kontaktdatenliste des Vorstands auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft.  Nach einigen Korrekturen wurde zur Tagesordnung übergegangen. So wurde die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte einstimmig genehmigt und die Beschlussfähigkeit festgestellt. Anschließend wurde auch das Protokolls der JHV vom  27.1.18 genehmigt.

    Unter dem TOP 4„Termine, Themen und Aufgaben“ wurde ausgiebig erörtert, welche Dinge für das Geschäftsjahr 2018 anstehen.

    Es wurde auch auf den Neumitgliederzuwachs des Ortsvereins eingegangen. Dabei wurden Vorschläge gesammelt, in welcher Form die Neumitglieder eingebunden werden könnten. Es kristallisierte sich dabei heraus, dass ein persönliches Kennenlernen im kleineren Kreise favorisiert wird.


    Ein weiteres, wichtiges Thema war auch die im Herbst 2018 anstehenden Landtagswahl und die Aufgaben, die sich daraus auch für den Ortsverein ergeben könnten. Dies betrifft auch die Unterstützung der Kandidatin des Wahlkreises 43, Nadine Gersberg.

    Leider musste der Ortsverein auch von einer werten Genossin Abschied nehmen, Ute Kriegsmann, langjähriges Mitglied des OV´s verstarb vor Kurzem. Einige Anwesende teilten Ihre Gedanken und Erinnerungen an die Genossin mit den Sitzungsteilnehmern.

    Nachfolgend wurde dann die Entwicklung in der Bundespolitik mit zahlreichen Wortbeiträgen kommentiert und diskutiert, es zeigten sich unterschiedliche Meinungen und Standpunkte zum Thema „GroKo“ oder „NoGroko“.

    Gegen 20:47 Uhr konnte der Vorsitzende schließlich die Sitzung schließen und für beendet erklären.

    Ortsverein Anlagenring
    [konstituierende Versammlung des Ortsvereins am  8.2.2018 ]
    16.02.18
  • gersberg

    „Wie soll ein halber Sozialpädagoge allen Kindern mit Lernschwierigkeiten einer Schule helfen können?“ fragt sich SPD-Landtagskandidatin Nadine Gersberg. Sie bewertet das Vorhaben des Landes,  400 Sozialpädagogen an 700 der 1.155 hessischen Grundschulen zu schicken, um „Lehrer und Schulsozialarbeiter zu entlasten“ als „völlig unzureichend“.

    „Wenn man den Schulen wirklich helfen will, dann muss man zum einen mehr Lehrer einstellen und zum anderen für eine echte, konsistente und verlässliche Schulsozialarbeit sorgen“ so Gersberg. An Schulen mit besonderen Herausforderungen sollte es gang und gäbe werden, dass zwei Personen eine Klasse betreuen. „Das könnte eine zweite Lehrerin sein, aber auch eine Sozialpädagogin oder eine Sozialarbeiterin“ so Gersberg. Auch Schulpsychologen sollte es ihrer Meinung nach an allen Schulen geben. „Eine halbe Stelle pro Schule ist natürlich lächerlich und zeigt, dass die Landesregierung die Überlastungsanzeigen, die von immer Lehrerinnen und Lehrern hessischer Schulen kommen, nicht ernst nimmt. “  

    Unterbezirk Offenbach
    [„Ein halber Sozialpädagoge pro Schule reicht nicht“ ]
    16.02.18
  • eckert-lauren_8091a

    „Die Gleichstellungskommission der Stadt Offenbach hat mit dem Frauenbüro sehr lange für die Beratungsstelle für sehr junge Opfer sexualisierter Gewalt gekämpft, jetzt ist sie endlich da“ freut sich die SPD-Stadtverordnete Lauren Eckert. Die Kommission habe die jeweils zuständigen Dezernenten immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass eine niedrigschwellige Beratungsstelle in Offenbach sehr dringend benötigt wird. „Schön, dass Peter Schneider nun endlich auf die Frauen gehört hat“ so Eckert.

    SPD Fraktion
    [„Die Gleichstellungskommission hat lange dafür gekämpft, jetzt ist die Beratungsstelle für junge Opfer sexualisierter Gewalt endlich da“ ]
    15.02.18
  • holger-hinkel_0481aaaq

    „Wir  wollen die Offenbacher Sicherheitsarchitektur weiter verbessern“, erklärt der SPD-Stadtverordnete Holger Hinkel. Die SPD-Fraktion habe deshalb einen Antrag in die gestrige Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der den Magistrat auffordere, eine Teilnahme am hessischen KOMPASS-Programm zu prüfen. „Dass unser Antrag auf breite Zustimmung im Plenum gestoßen ist, freut uns natürlich sehr“, ergänzt der Sozialdemokrat.

    SPD Fraktion
    [Holger Hinkel (SPD-Fraktion): „Prüfen, ob Landesprogramm KOMPASS die Sicherheit in Offenbach verbessert“ ]
    12.02.18
  • Eine kritische Stimme ist verstummt

    Am 19. Januar 2019 verbreitete sich die Nachricht in Offenbach in Windeseile. Erich Herrmann ist tot. 

    Das war eine Meldung, die nicht allein Sozialdemokraten in Bieber betroffen machte, Erich Herrmann war mehr als 70 Jahre Mitglied der SPD, ein langjähriges Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsvereins, aktiv in der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der SPD und sehr aktiv in der HISTOKO, der historischen Kommission in der SPD.

    Er verstarb an den Folgen eines Sturzes mit seinem Rollstuhl, als er  für den Arbeitskreis Waldhof unterwegs war.

    Am vorletzten Freitag bekam er die gedruckten Flyer mit den Einladungen zur Diskussion über die Zukunft des Waldhofgebietes. Weil die Zeit sehr knapp war, setzte Erich sich in seinen Rollstuhl um die Aushänge anzubringen und Mitgliedern des Arbeitskreises Umschläge mit den Einladungen in ihre Briefkästen zu stecken.

    Das war Erichs letzte Aktion. Bei einem Sturz mit dem Rollstuhl fiel er aufs Gesicht, brach sich die Nase, landete im Klinikum und wurde operiert.Am anderen Morgen war er tot. Er hat also bis zu seinem letzten Tag für den Waldhof gearbeitet.

    Wir alle, die ihn gekannt und geschätzt haben, wir schulden ihm viel. Seine Partei, seine Gewerkschaft, Arbeiterwohlfahrt und die Menschen im Stadtteil Waldhof, wir haben unseren Besten verloren.

     „Tot ist nur, wer vergessen ist“  schrieb einst der sozialistische Schriftsteller Emil Henk. 

    In unserer Erinnerung lebt Erich Herrmann weiter!

    In Erinnerung an sein Leben haben wir anbei die Trauerrede unseres ehemaligen Oberbürgermeisters, Wolfgang Reuter, beigefügt.

    AG 60 Plus
    [Nachruf auf Erich Herrmann (17.06.1928 bis 19.01.2018) ]
    07.02.18