„Die Müllsituation an Mainufer und Hafenplatz ist unerträglich geworden“

16.04.18
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„Das geht so nicht mehr weiter“ ärgert sich Stadtverordnete Rosa Kötter über den montagmorgendlichen Zustand am Mainufer und am Hafenplatz. „Neben allen Mülleimern liegen Berge von Abfall“ beschreibt sie die Situation. Dabei sehe man, dass die Menschen durchaus versucht hätten, ihren Müll zu beseitigen. „Sonst flögen sie ja quer über die Grünanlagen“ so Kötter. „Die kleinen Mülleimer am Mainufer wirken fast wie Modelle aus einem Miniaturland, nur das die Müllberge davor inzwischen riesig sind“ so Kötter.

Aus Beobachtungen weiß sie aber auch: Manchmal picken sich Vögel Müllteile aus den Haufen und transportieren ihn weiter oder es ist windig und der überschüssige Müll fliegt herum. „Und zwar nicht nur auf die Freizeitflächen, sondern auch in den Fluss“ ärgert sich die Sozialdemokratin. Neben den Negativauswirkungen für die Umwelt macht sie sich auch Sorgen um das Image ihrer Stadt. „So viele Fahrradfahrer fahren inzwischen gerne am Mainufer entlang. Für sie muss Offenbach einen vermüllten Eindruck machen“ sorgt sie sich.

Die SPD-Fraktion werde deshalb für die kommende Stadtverordnetenversammlung einen Antrag einreichen. Darin wird der Magistrat dazu aufgefordert, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, damit es an stark besuchten Orten wie dem Mainufer sauberer wird. „Auch sonntags: Das ist mir besonders wichtig“ so Kötter. Die Stabsstelle Sauberes Offenbach müsse dringend eine Lösung finden. „So macht die Sonne keinen Spaß, wer setzt sich schon gerne gemütlich neben Müllberge an den Main?“ fragt sich Rosa Kötter. Wie eine Lösung herbeigeführt werde, sei es durch zusätzlich Leerungen der Mülleimer auch am Wochenende oder größere Mülleimer mit Deckel, sei ihr egal. „Wir haben Müllexperten in der Stabsstelle, sie werden eine Lösung finden“ ist sich Kötter sicher. Wichtig sei nur: „Abhilfe muss jetzt sofort geschaffen werden und nicht erst wenn der Sommer um ist“.

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