„Die Überlastungsanzeigen Offenbacher Lehrerinnen und Lehrer zeugen von 19 Jahren verfehlter Schulpolitik in Hessen“

20.03.18
gersberg

Einfach die Kommunikation einzustellen und Überlastungsanzeigen der Lehrerinnen und Lehrer der Edith-Stein-Schule zu ignorieren, wie Kultusminister Alexander Lorz (CDU) es derzeit praktiziert – das ist verantwortungslos und dreist“, ärgert sich Nadine Gersberg, Landtagskandidatin der Offenbacher SPD.

Gersberg zeigt sich besorgt: „Die Tatsache, dass Überlastungsanzeigen in Hessen derzeit an der Tagesordnung sind, zeigt, dass eine individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern nicht mehr möglich ist. So kann auch keine Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen bewerkstelligt werden“ ist sich die Sozialdemokratin sicher.

Die Attraktivität des Lehrerberufs habe in Hessen in den letzten Jahren stark nachgelassen, was sich im aktuell auftretenden Lehrermangel niederschlage. „Wir brauchen neue Ausbildungsplatzkapazitäten für Lehrkräfte, um den von Schwarz-Grün verschuldeten Lehrermangel zu beenden“ fordert Gersberg. Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen wie in Offenbach müssten ganz besonders mit zusätzlichem Lehr- und Fachkräften ausgestattet werden. Dabei reicht Gersberg die  aktuelle Zuweisung von Lehrerstellen nach dem Sozialindex nicht aus: „Es darf nicht nur die durchschnittliche soziale Lage des Einzugsgebietes eine Rolle spielen. Die Lehrerzuweisung muss im Sinne einer individuellen Förderung ergänzt werden. Sie muss sich an den konkreten Bedarfen der Schülerinnen und Schüler jeder einzelnen Schule ausrichten“ fordert die Sozialdemokratin. „Schulen, die besonders viel leisten, müssen zur Bewältigung von unterschiedlichen Lern- und Erziehungsvoraussetzungen auch besonders unterstützt werden“.

Die CDU habe 19 Jahre Zeit gehabt, Lehrerinnen und Lehrer zu entlasten und Schulen gut aufzustellen. „Das hat sie nicht geschafft und deshalb ist es Zeit für einen Politikwechsel“ resümiert Nadine Gersberg.

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