„Saubere Luft in Offenbach - Abwrackprämie für Mopeds“

06.04.18
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„In Offenbach besteht dringender Handlungsbedarf zur Verbesserung der örtlichen Luftqualität, kommentiert die SPD-Stadtverordnete Maria Böttcher jüngste Berichte über eine entsprechende Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Diese gehe aufgrund der Überschreitung von Stickstoffdioxidgrenzwerten in Offenbach nun gerichtlich gegen das Land Hessen vor.  „Momentan gelte ein Immissionsgrenzwert für Stickstoffdioxid in Höhe von 40 Mikrogramm, welcher allerdings regelmäßig im Offenbacher Stadtgebiet an den entsprechenden Messstationen überschritten werde“, erläutert die Sozialdemokratin die Hintergründe der Klage der DUH.

Die SPD-Fraktion werde daher in die nächste Stadtverordnetenversammlung im Mai 2018 einen Antrag einbringen, der die Prüfung einer Abwrackprämie für Mopeds beziehungsweise Motorroller fordert. Denn: „Zweitakter stoßen laut einer Studie des Paul-Scherrer-Institutes hundert Mal mehr Schadstoffe aus als andere Fahrzeuge.“ Die Stadtverwaltung erarbeite zwar derzeit Maßnahmen zur Änderung des für die Stadt Offenbach geltenden Luftreinhalteplans durch das Land Hessen zur Senkung der Stickoxidwerte. Aber: „Wir müssen wirklich alle Möglichkeiten ausschöpfen, die einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in unserer Stadt leisten können“.

 Die Abwrackprämie solle bei Fahrern eines Zweitakters einen Anreiz schaffen, auf Elektromobilität umzusteigen. „Fahrzeughalter erhalten bei der Abgabe ihres alten Mopeds und gleichzeitigem Kauf eines Elektrorollers einen Zuschuss“, erklärt die Sozialdemokratin. Die Stadt Tübingen habe bereits ein entsprechendes Programm aufgelegt und dafür 25.000 Euro in den Haushalt gestellt. Böttcher: „Wichtig ist vor allem, dass wir es schaffen, über möglichst vielseitige Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Offenbach ein innerstädtisches Fahrverbot zu verhindern.“

gez. Maria Böttcher

f.d.R. Marc Knörnschild

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