Schwenke: Einkaufsstadtplan als Werbemittel für Offenbach

09.08.17
Felix Schwenke

 Ein kostenloser Einkaufsstadtplan soll Einheimische und Gäste gezielt auf das An-gebot in der Offenbacher Innenstadt hinweisen. Dr. Felix Schwenke, Bewerber um das Amt des Oberbürgermeisters: „Der Plan muss noch vor dem Umbau des Markt-platzes erstellt und verfügbar gemacht werden, um  auf die Vielfalt und das Angebot  rund um die Fußgängerzone aufmerksam zu machen“. Die Neugestaltung des Of-fenbacher Marktplatzes sei ein wichtiger Schritt für ein schöneres Stadtbild und mehr Aufenthaltsqualität. „Aber die rund zweijährige Bauzeit wird für den Handel kein Zuckerschlecken“. Der Plan müsse den Kundinnen und Kunden gerade in dieser Zeit eine einfache Möglichkeit bieten, sich zu orientieren.

Gleichzeitig soll der Einkaufsstadtplan, der gefaltet in eine Brieftasche passen muss, auch unabhängig vom Marktplatzumbau ein Werbemittel sein, mit dem auf die Vielfalt in Handel und Gastronomie rund um die Frankfurter Straße aufmerksam gemacht wird. „Das Mainuferfest und das Lichterfest sind zwei Beispiele bei denen viele Auswärtige nach Offenbach kommen, ohne dabei die Einkaufsstadt zu sehen. Bei solchen Festen müssen wir Werbung für unsere Innenstadt machen und unseren Einkaufsstadtplan verteilen. Und natürlich muss er Teil des Neubürgerpaketes werden.“ so Schwenke.

Einkaufsstadtpläne werden in zahlreichen anderen Kommunen als Mittel genutzt um das einheimische Einkaufsangebot sichtbar zu machen.

Auf der Rückseite des Einkaufsstadtplans ist Platz für ein Kurzportrait von Geschäften und Restaurants. Dort kann auch über weitere Angebote informiert werden wie Ärzte, Friseure, Dienstleister, Handwerker oder Fitnessstudios. Wichtig seien auch zum Beispiel die Öffnungszeiten und Preise der Parkhäuser, Busfahrpläne, Halte-stellen, Toiletten und Fahrradabstellplätze.

Schwenke: „Der Weg zu einer besseren Innenstadt beginnt damit, dass das vorhandene Angebot deutlicher sichtbar wird als bisher: Von der Käsefabrik L´Abbate in der Bieberer Straße über beispielsweise Schirm Schäfer Outlet, Koffer Roth, M. Schneider, Schuh Pauthner bis hin zum Fischmarkt in der Frankfurter Straße gibt es weiterhin viele Offenbacher Fach- und Spezialitätengeschäfte.“ so Schwenke.

Schwenkes Konzept „Visitenkarte Innenstadt“ sieht vor, den „Offenbacher Einkaufsstadtplan“ nicht nur in gedruckter Form zu veröffentlichen. Auch online soll damit für den Standort Offenbach geworben werden. Schwenke: „Auf dem Online-Einkaufsstadtplan müssen alle Läden direkt angeklickt werden können und man muss damit zum online-Shop des jeweiligen Ladens gelangen. Denn etliche Einzelhändler gehen längst mit der Zeit, haben eigene online-Shops (z.B. Buchladen am Markt) – diese sind aber nicht allen bekannt. Über den online-Einkaufsstadtplan kann man die Offenbacher Innenstadt bequem über das Smartphone von jedem Ort der Welt aus stärken“ so Schwenke.

Schwenke denkt aber noch weiter: „Ideal wäre, wenn die Händler sich darauf einließen, bis 12 Uhr bestellte und auf Lager liegende Ware noch am gleichen Tag innerhalb Offenbachs auszuliefern.“ Dafür müssen die Kundinnen und Kunden aber auch – wie z.B. in Wuppertal – online sehen können, welches Modell in welcher Größe/Farbe direkt verfügbar ist. „Das gibt es schon in anderen Städten und es würde die Attraktivität des online-Einkaufsstadtplans sehr steigern“ kündigt Schwenke Gespräche mit dem Einzelhandel für den Fall seiner Wahl zum Oberbürgermeister an.

Schwenke: „Ich will nicht vor dem Internet kapitulieren. Wir müssen die Nähe des lokalen Handels mit den globalen Chancen des Internets verbinden und als Stadt unseren Einzelhandel mit solch einfachen Maßnahmen unterstützen“.

Das Internet kann zudem sehr kurzfristig über den Baufortschritt beim Markt-platzumbau informieren. Aber das Netz bietet auch die Möglichkeit, aktuell über Neues in der Innenstadt zu informieren, potentielle Kundinnen und Kunden über außergewöhnliche Geschäfte, Neueröffnungen oder Geschenke aus Offenbach zu informieren. Bei Erfolg dieses Projektes können auch Einkaufspläne für die Stadt-teile aufgelegt werden. „Das Projekt Innenstadt ist ein erster Schritt“ so Schwenke.  

Schwenke: „Nach einer erfolgreichen Wahl werde ich sehr schnell den Offenbacher Einzelhandel zu einem Runden Tisch einladen. Mein Ziel ist ein gemeinsames Marketing. Für die Zukunft der Innenstadt müssen wir alle an einem Strang ziehen. Das gilt unabhängig vom Umbau des Marktplatzes, in dieser Zeit aber ganz besonders. Damit die Belastungen für jeden Einzelhändler dort so gering wie möglich werden, brauchen wir ein Gesamtpaket, das auf schnelle Information der Kun-den und den persönlichen Kontakt zu den Inhabern setzt.“ 

Dr. Felix Schwenke                    
OB-Kandidat                 

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