Schwenke: Gewerbeflächen aus einer Hand entwickeln und vermarkten

27.07.17
Felix Schwenke

„Gewerbeflächen sollen“ nach einem Vorschlag von Felix Schwenke, „künftig über eine stadteigene Entwicklungsgesellschaft baureif entwickelt und vermarktet werden“. Schwenke, der am 10. September bei der Wahl zum Oberbürgermeister kandidiert: „Folge des digitalen Wandels unserer Wirtschaft ist auch, dass nicht mehr nur die Großen die Kleinen fressen, sondern auch die Schnellen die Langsamen. Geschwindigkeit war für die Wirtschaftsförderung schon immer von großer Bedeutung, heute sind kurze Reaktionszeiten bei der Ansiedlung von Unternehmen und Arbeitsplätzen ein ausschlaggebender Standortfaktor. Unternehmen müssen ihre Ideen und Innovationen zügig umsetzen können, wenn sie erfolgreich sein wollen. Oft bleiben zwischen der Entwicklung und der Produktion nur wenige Monate, zu wenig Zeit, um vor dem Bau der Werkhallen zunächst für die notwendige Infrastruktur zu sorgen“.

Wirtschaftliche Stärke bedeutet für Offenbach mehr und stabilere Steuereinnahmen. Felix Schwenke: „Das ist für uns die größte und wichtigste Herausforderung der kommenden Jahre. Denn diese Einnahmen sind die Voraussetzung für wichtige Projekte wie Schulbausanierung, Stärkung des Ehrenamtes, oder die Sport- und Kulturförderung.

Die Leitidee in meinem wirtschaftspolitischen Programm heißt: „Vorausblickend handeln statt abwarten. “ Schwenke: „Mit dem Prinzip „alles aus einer Hand“ haben wir bei mindestens zwei Projekten in Offenbach bereits gute Erfahrungen gemacht: An den Eichen und im Hafengebiet. Offenbach konnte schnell hochwertige Flächenmobilisieren und am Markt platzieren, als die Nachfrage nach Wohnraum in der Region rasant anstieg. Auch die Gewerbeentwicklung am Hafen kommt jetzt schneller voran als an anderen Stellen in der Stadt. Diese Weitsicht – vorbereitet sein für den richtigen Moment – ist ein wichtiger Schritt für das Gelingen von Stadtumbau und Strukturwandel.

Eine Entwicklungsgesellschaft könne Grundstücke kaufen und wo nötig auch fertig erschließen. Offenbach sei mit dem Masterplan, so Schwenke, hervorragend aufgestellt. Es gibt genaue Vorstellungen für welche Branchen die einzelnen Areale geeignet sind. Eine Entwicklungsgesellschaft könne bei der Erschließung auf diese Vorgaben eingehen und punktgenau die Anforderungen erfüllen. Die Arbeit müsse nicht auf vorhandene Flächen beschränkt bleiben, sondern es sei durchaus auch möglich, dass man private Immobilien ankaufe und diese entwickle. Der Vorteil für den Verkäufer sei, dass er sich nicht um die Akquisition kümmern muss. An einigen gut angebundenen Stellen in der Stadt sieht man offenkundig, dass diese Akquise nicht für alle Grundstücksbesitzer so verläuft wie es wünschenswert ist. Wenn aber die Stadt „alles aus einer Hand“ vermarkten und direkt mit ansiedlungswilligen Unternehmen besprechen kann, dann kann dies der entscheidende Standortvorteil sein.

„Wie beim Wohnen sind wir auch hier stark von der Konjunktur abhängig“ gibt sich Schwenke keinen Illusionen hin. Aber klar ist auch „Wir als Politik müssen Chancen schaffen“. Bei der Gesellschaft bevorzugt Schwenke die Weiterentwicklung einer bestehenden Gesellschaft (OPG, SOH, OSG) vor einer Neugründung. Die Gesellschaft soll gezielt Gewerbeflächen kaufen und entwickeln, gegebenenfalls gemeinsam mit privaten Investoren. Dafür können die Ressourcen der stadteigenen Stadtwerke Offenbach Holding (SOH) genutzt werden. Die Gesellschaft soll nach dem Willen von Schwenke auch prüfen, ob Sie zum Beispiel zusammen mit der Sparkasse Mikrokredite vergeben kann oder einen Wagniskapitalfonds auflegen kann.

Das ganze Programm von Felix Schwenke gibt es im Internet unter www.felix-schwenke.de

Dr. Felix Schwenke
OB-Kandidat                 

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