Schwenke mit Oesterling einig: sachorientierte Prüfung der Verbindungen zwischen Frankfurt und Offenbach ist nötig

28.07.17
Oesterling

„Wir wollen eine bessere Erreichbarkeit unserer Innenstadt. Und: ein leistungsfähiger Öffentlicher Personennahverkehr ist aber auch ein entscheidender Standortvorteil im internationalen Wettbewerb der Regionen. Gerade rund um die Debatte um den Brexit wird das deutlich. Wenn man eine gemeinsame Aufgabe hat, muss man deshalb auch gemeinsam darüber sprechen“, so Felix Schwenke. Daher hat sich Schwenke mit dem Frankfurter Verkehrsdezernenten, Stadtrat Klaus Oesterling getroffen, um sich über Fragen des ÖPNV zwischen Frankfurt und Offenbach mit ihm auszutauschen.

„Bahnen, Busse und die Tram“, so Oesterling und Schwenke nach dem Treffen, „sind die Voraussetzung für Zusammenwachsen und Entwicklung des Rhein Main Gebietes“. Nur ein leistungsfähiger Öffentlicher Personennahverkehr mache einen Zuwachs von Arbeitsplätzen und die Entwicklung von neuen Wohngebieten möglich. Er erlaube den Menschen auch, die vielfältigen Angebote, gleich ob Kultur, Freizeit oder Einkaufen, unabhängig von Stadtgrenzen wahrzunehmen.  

Schwenke: „Offenbach entwickelt sich zu einer bevorzugten Wohnlage in der Region. Die Menschen, die hier ein neues Zuhause finden, arbeiten auch in Frankfurt oder am Flughafen. Umgekehrt pendeln viele Arbeitnehmer aus der gesamten Region nach Offenbach. Sie alle brauchen schnelle Verbindungen“. Ein Blick auf die bestehenden Verbindungen zeige, so Schwenke, dass z.B. der Brückenschlag in den Osten von Frankfurt ausbaufähig sei. Das Gebiet links und rechts der Hanauer Landstraße sei eine der neuen Entwicklungsachsen der Nachbarstadt. Hier entstehen rund um die Europäische Zentralbank neue Arbeitsplätze. Deshalb müsse ein Konzept erarbeitet werden, die Wohnungen rund um den Offenbacher Hafen und die Offenbacher Innenstadt mit einer neuen Linie an diese Entwicklungsachse anzubinden.

Auch zwischen Oberrad und der Offenbacher Fußgängerzone müsse das Nahverkehrsangebot beschleunigt werden. Wer vom Buchrainplatz in Oberrad bis zum etwa fünf Kilometer entfernten Marktplatz in Offenbach will, muss sich heute auf eine Fahrzeit von etwa 30 Minuten einrichten, gleich ob von der Tram in die S-Bahn an der Station Mühlberg umsteigt oder von der Straßenbahn in den Bus an der Stadtgrenze von Offenbach. Schwenke: „Ideal wäre eine Fahrzeit unter 20 Minuten.“

„Zu diesen Fragen sind zuletzt in Offenbach viele Vorschläge entstanden. Ich stehe für eine sachorientierte gemeinsame Prüfung zur Verfügung“ so Oesterling. „Dabei muss man auch über die Tarifgrenze reden“ machen Oesterling und Schwenke deutlich. „Eine Option die Fahrt nach Offenbach attraktiver zu machen können gemeinsame Übergangstarifgebiete für Fechenheim und Oberrad mit Offenbach sein“ so Oesterling.

Perspektivisch kann auch die Anbindung der Multifunktionshalle über die S-Bahn hinaus ein wichtiges gemeinsames Thema werden. „Offenbach und Frankfurt könnten zudem gemeinsam die Forderung einer Verbindung zwischen Aschaffenburg und Mainz, die so genannte Südtangente, gemeinsam vertreten“ so Oesterling und Schwenke abschließend.

Das ganze Programm von Felix Schwenke gibt es im Internet unter  www.felix-schwenke.de

Dr. Felix Schwenke                    
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