Ulla Peppler (SPD-Fraktion): „Tansanias Geisterfahrt am Marktplatz – Koalition wird zum Bremsklotz der Offenbacher Stadtentwicklung“

28.08.17
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„Wenn man seit  1,5 Jahren über ein städtebauliches Projekt diskutiert, dann kann man schon erwarten, dass die Akteure das Projekt nicht scheitern lassen “, kritisiert die SPD-Stadtverordnete Ulla Peppler die Probleme der Tansania-Koalition, sich auf eine Variante zum Marktplatzumbau zu verständigen. Eigentlich hätte in der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag der Projektbeschluss zum Marktplatzumbau getroffen werden sollen.

„Ich hoffe nicht, dass die Stadt eingeplante Fördermittel verliert“, mahnt die Sozialdemokratin. Dies wäre eine Blamage für die Tansania-Koalition, denn der Umbau des Marktplatzes werde schon seit über acht Jahren mit Bürgerbeteiligung und unter Einbeziehung des Einzelhandels und der IHK geplant. Er sei darüber hinaus städtebaulich absolut sinnvoll. Peppler: „Die Koalition hat den Marktplatz als Herzmuskel der Innenstadt bezeichnet. Seine trennende Wirkung zwischen Wilhelmsplatz und Fußgängerzone muss endlich aufgehoben werden. Wenn die Koalition diese städtebauliche Operation allerdings weiter verschiebt, dann ist der Patient bald tot.“

 Mit der Vorlage eines Pflichtenheftes zum Umbau im April 2017 habe die Regierungskoalition die schon erfolgten Planungen massiv ausgebremst. „Denn das Pflichtenheft hat aufgrund seiner Extra-Wünsche das Planungsgebiet erweitert. Dadurch sind Extra-Kosten in Höhe von 3,3 Millionen Euro entstanden. Die Tansania-Koalitionäre wurden davon scheinbar völlig überrascht“, wundert sich die Sozialdemokratin. Somit habe eine erneute Umplanung zum Marktplatz vorgenommen werden müssen, um die Kosten zu reduzieren.

 Das Gezerre zeige, dass aufgrund der Uneinigkeiten innerhalb der Koalition seit 1,5 Jahren ständig neue Varianten ausgearbeitet werden müssten, welche Tansania dann wiederrum scheitern lasse mit dem Argument, man dürfe am Marktplatz nicht mit heißer Nadel stricken. Zudem wäre den Koalitionären am vergangenen Donnerstag  fast noch ein dicker Patzer unterlaufen. „Sie haben vergessen, im Nachtragshaushalt 2017 die Verpflichtungsermächtigung für den Marktplatz zu erhöhen. Vor lauter Diskussion um die richtige Variante hätten sie damit das Projekt komplett gegen die Wand gefahren. Nur ein Hinweis habe dies in letzter Sekunde verhindert“, berichtet Peppler.

gez. Ulla Peppler

f.d.R. Marc Knörnschild

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