Die Jusos Offenbach sind darüber verärgert, dass das Offenbacher Ordnungsamt die Kundgebung der NPD genehmigt hat. „Die Stadt Darmstadt hat gezeigt, dass auch anders mit eine Veranstaltungsanmeldung von Extremisten umgegangen werden kann. Dieses politische Signal hätten wir uns auch von der Stadt Offenbach gewünscht“, so Juso-Schriftführer Hans-Georg von Schweinichen.
Den Jungsozialisten ist klar, dass ein Gericht diese Versammlung wieder genehmigen würde, trotzdem sollte die Möglichkeit ein politisches Signal zu senden, genutzt werden. Extremisten haben in Offenbach keinen Platz. Dies wurde von den über 250 Demonstrationsteilnehmern auch lautstark unter Beweis gestellt.
Weiter kritisieren wir, dass die Positionierung des Gewerkschafts-LKWs um die Ecke des Marktplatzes als Einschränkung gewertet wurde. Somit war es den Rednern nicht möglich ihre Ansprachen an die Anti-Nazi-Demonstrierende zu richten.