Blind für die Realität: Tansania verschläft Planung für die Schulbausanierungen

01.06.18
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„Die letzten Tage haben gezeigt, dass viele Offenbacher Schulen mit der Hitze ein riesiges Problem haben. Und das sind nicht die einzigen Sanierungserfordernisse, die es an Schulgebäuden im Stadtgebiet gibt. Leider werden die Schulleitungen, Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerschaft von der Offenbacher Tansania-Koalition komplett im Stich gelassen. Niemand weiß mehr wann welche Schule saniert wird“ ärgert sich SPD-Fraktionsvorsitzender Martin Wilhelm. Die Schulbausanierungsliste, die es früher mit der SPD gegeben habe, werde von Tansania nicht weitergeführt. „Das war eine der ersten Maßnahmen von Tansania nach der Wahl 2016. Statt die Sanierungsliste wie geplant zu aktualisieren, ist sie einfach nicht weitergeführt worden. Und warum? Weil man sich nicht mit der schwarz-grünen Landesregierung in der Diskussion um den Kommunalen Finanzausgleich (KFA) anlegen wollte“ weiß Wilhelm. Für die Schulen müsse man aber mit Verve kämpfen, auch wenn die Landesregierung mit Parteikollegen besetzt sei.

„Wir sehen am Beispiel der überhitzten Friedrich-Ebert-Schule: Schulen können nicht auf Gesamtsanierungen warten. Wenn Probleme so drängend sind, müssen auch Einzelmaßnahmen, wie z.B. der Austausch von Fenstern, schon vorher durchgeführt werden“, so Wilhelm. Es müssen große wie kleine Maßnahmen priorisiert werden. Die Schulen müssten wissen, woran sie sind und wann genau die Maßnahmen durchgeführt werden. Die aktuelle Ahnungslosigkeit ist unerträglich für die Schulen und ein Armutszeugnis für den Magistrat.

 „Aussagen wie „vielleicht finden wir im Haushalt noch irgendwo ein paar Milliönchen“ können doch wirklich nicht wahr sein“ ärgert sich Martin Wilhelm. Saniert werden müsse nach einem konkreten Plan und dem Prinzip der Notwendigkeit. Alles andere sei keine seriöse Schulpolitik sondern „Kapitulation vor den Problemen im Schulbau“.

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Heike Habermann
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