„Hier wird auch oft gelacht“: Der Mensch steht im Vordergrund im Hospiz Fanny de la Roche

02.03.18
hospiz

„Die Dankbarkeit zeigt sich nicht nur in den Erinnerungsbüchern, in das sich Angehörige eintragen“ resümiert die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Gertrud Marx nach einem Besuch im Hospiz Fanny de la Roche in Offenbach. Sie ist begeistert von dem großen Einsatz der Leitung, der Pflegerinnen und Pfleger und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Hospizes. „Man merkt, dass hier der Mensch im Vordergrund steht. Es wird individuell auf die Wünsche der Hospizgäste eingegangen und auch die Angehörigen finden hier Halt in schweren Stunden“ berichtet Marx.

„Hier merkt man, dass die Arbeit für alle Beteiligten nicht nur ein Beruf oder ein Ehrenamt ist, sondern dass viel Gefühl und Engagement eingebracht wird“. In den ansprechend gestalteten Räumlichkeiten komme eine sehr familiäre Stimmung auf. Pflegerinnen und Pfleger verbringen ihre Pause oft und gerne gemeinsam am Esstisch mit den Gästen und deren Angehörigen. „Auch wenn es natürlich traurige Momente gibt, hier wird ebenso viel gelacht“ berichtet Marx von dem Gespräch des SPD-Arbeitskreises Soziales mit Hospizleiterin Margarete Stirner. 

Das Hospiz weite ihr Angebot nach den Bedürfnissen ihrer Gäste immer weiter aus. So gebe es zum Beispiel für Angehörige, deren Familienmitglieder im Hospiz gestorben seien, jetzt auch eine Trauergruppe.

„Schön ist auch, dass es den Hospizgästen ermöglicht wird, Zeit draußen zu verbringen. Ihre Betten können auf eine sichtgeschützte Terrasse geschoben werden. Sehr gerne würde das Hospiz daher auch ihre Gartenanlage noch weiter verschönern. „Ein Kräutergarten wäre zum Beispiel schön“ so Hospizleiterin Stirner. „Vielleicht können Freiwillige für die Gartenarbeit des Hospizes gefunden werden“ hofft sie. Sie möchte sich mit dem Anliegen in den nächsten Tagen an das Freiwilligenzentrum wenden.

„Unser Arbeitskreis Soziales ist sehr angetan von der Einrichtung, wird in Kontakt und Gesprächen mit dem Hospiz bleiben und beglückwünscht die Ehrenamtlichen nochmals zum Ferdinand-Kallab-Preis“ so Marx abschließend.

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