Neue Zwischentarife des RMV sind nur ein erster Schritt in die richtige Richtung

04.06.18
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„Endlich werden ÖPNV-Fahrten zwischen Offenbach und Frankfurt günstiger“, lobt die SPD-Stadtverordnete Ulla Peppler die jüngste Entscheidung des RMV zur Einführung von Zwischentarifen. Nach dem am vergangenen Mittwoch im Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes gefassten Beschluss werden die Ticketpreise zwischen beiden Städten um 17 bis 34 Prozent gesenkt.

„Die hohen Fahrkartenpreise aufgrund der Tarifgrenze sind ein verkehrspolitischer Anachronismus, dessen Reform längst überfällig ist. Die neuen Zwischentarife sind für uns  daher auch nur ein erster Schritt in die richtige Richtung“, verdeutlicht die Sozialdemokratin. Denn die Fahrpreise werden laut RMV immer noch relativ hoch sein – beispielsweise werde eine Fahrt von der Hauptwache bis zum Offenbacher Marktplatz 4,10 Euro statt bisher 4,90 Euro kosten. Grundsätzlich freue sich SPD-Fraktion daher zwar über die Preissenkungen. Aber: „Langfristig muss die Tarifgrenze zwischen beiden Städten komplett fallen“.

 Nur ein kompletter Wegfall der Tarifgrenze entspräche dem heutigen Mobilitätsverhalten der Einwohner beider Städte. Zudem könne man so noch mehr Personen überzeugen, vom Auto zum ÖPNV zu wechseln. „Vor dem Hintergrund der Überschreitung von Stickoxidgrenzwerten im Rhein-Main-Gebiet ist der Wegfall der Tarifgrenze daher absolut wünschenswert“, erläutert Peppler.

 Mit den neuen Zwischentarifen des RMW entstehe außerdem eine Preisvielfalt, die viele Kunden verwirren könne, die nicht täglich mit dem Nahverkehr unterwegs seien. Denn das Übertreten der Tarifgrenze zwischen Frankfurt und Offenbach verursache keine einheitlichen Ticketpreise. Eine Fahrt von Oberrad zum Marktplatz werde künftig beispielsweise 3,25 Euro kosten. Wichtig sei für Peppler trotz alledem aber vor allem eines: „Der RMV hat sich mit den Zwischentarifen endlich bewegt – und zwar in die richtige Richtung“.

gez. Ulla Peppler

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