Tansania-Koalition hat den Marktplatzumbau gegen die Wand gefahren

13.06.18
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„Jetzt ist eingetreten, was wir seit zwei Jahren befürchtet haben“, kommentiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Wilhelm die Nachricht vom vorläufigen Stopp des Marktplatzumbaus, welcher eigentlich am 16. Juli beginnen sollte. Baudezernent Paul-Gerhard Weiß gab in einer kurzfristig angesetzten Magistratspressekonferenz bekannt, dass die Kosten des Umbaus von 5,1 Millionen auf 8,5 Millionen steigen würden, wenn die Stadt das einzige Angebot der Ausschreibung annehmen würde.

„Die Tansania-Koalition hat über 1,5 Jahre die Pläne zum Marktplatzumbau immer wieder verändert, da sie sich nicht auf eine Umbauvariante einigen konnte“, kritisiert der Sozialdemokrat das Schneckentempo, mit welchem die Entscheidungen innerhalb Tansanias getroffen werden. Diese Trödelei - welche die SPD schon in einer Pressemitteilung vom 15.09.17 monierte - falle der Koalition jetzt auf die Füße, denn während dieser Zeit sei die Baukonjunktur nochmals extrem angezogen, weshalb man nun scheinbar keine annehmbaren Angebote mehr aus der Baubranche für den Umbau erhalte.

Obwohl von den ursprünglichen Umbauplänen nach den internen Diskussionen der Koalition ohnehin nur noch ein Torso übrig geblieben, habe die SPD habe dem trotz alledem zugestimmt. Denn: „Eine optische Aufwertung des Marktplatzes ist dringend notwendig. Aber leider bleibt der Marktplatz dank der Koalition nun erstmal in seinem jetzigen Zustand“.

 Zudem werde die Stadt Fördermittel für den Umbau verlieren. So seien alleine für 2018 ca. 1 Millionen Euro an Zuschüssen zum Umbau eingeplant gewesen, welche man nun verliere, zusätzlich zu den 300.000 Euro Fördergeldern, welche die Koalition schon in 2017 unnötig verschenkte  „Ich hoffe, die Tansania-Koalition zeigt sich nun endlich handlungsfähig und wird nicht wieder durch internen Streit gelähmt. Denn wenn die Koalition wieder 1,5 Jahre braucht, um zu einer Einigung zu kommen, dann sehe ich schwarz für den Marktplatzumbau. Aber reines Aussitzen werden wir Tansania nicht durchgehen lassen“, so Wilhelm abschließend.

gez: Martin Wilhelm

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