Wir kämpfen in Offenbach um jede Wohnung

17.10.18
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„Wir kämpfen in Offenbach um jede Wohnung“, verdeutlicht der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Wilhelm die Position der Offenbacher SPD während der Podiumsdiskussion seiner Fraktion zum Thema „Wohnen – ist das Rhein-Main-Gebiet bald unbezahlbar?“ am vergangenen Donnerstag im Klingspor-Museum. Mehr als 50 Gäste besuchten die von Claus-Jürgen Göpfert moderierte Veranstaltung und diskutierten mit den Podiumsteilnehmern Annette Schroeder-Rupp, Frank Junker, Nadine Gersberg, Martin Wilhelm und Jürgen Copnzelmann insbesondere über die Mietentwicklung in Offenbach und die Möglichkeiten zur kommunalen Kooperation in Sachen Wohnungsbau.

Martin Wilhelm stellte im Laufe der Diskussion heraus, welche Anstrengungen die SPD-Fraktion in den letzten Jahren unternommen habe, um den Anstieg der Mieten am Offenbacher Wohnungsmarkt abzubremsen. „Wir haben beispielsweise einen Antrag zur Regulierung der Vermietung über AirBnB in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht“, berichtete der Sozialdemokrat. Ziel sei es gewesen, zu verhindern, dass dem Offenbacher Mietmarkt durch das Internetportal dauerhaft Wohnungen entzogen werden. Aber: „Dieser Antrag wurde von der Tansania-Koalition leider abgelehnt.“

 Zudem habe die SPD-Fraktion den vermehrten Ankauf von Belegungsrechten gefordert, um so das Abschmelzen des geförderten Wohnraumes zu stoppen. „Auch dieser Antrag wurde von der Mehrheit abgelehnt, obwohl der Offenbacher Haushalt ausnahmsweise die finanziellen Mittel für dieses Vorhaben hergegeben hätte“, kritisierte Wilhelm die Koalition aus CDU, Grünen, FDP und FW.  

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