„Wo ist eigentlich Mozart?“

25.05.18
k-tter-rosa_8879a

„Fast die Hälfte von Mozarts handschriftlichen Noten lag bei André hier in Offenbach, viele seiner Werke wurden hier erstmals gedruckt, aber es gibt nur einen kleinen Weg in Offenbach, der nach dem berühmten Komponisten benannt wurde. Das ist zu wenig“, denkt Rosa Kötter, Stadtverordnete der SPD-Fraktion. Sie war mit ihrem Arbeitskreis Haupt, Finanzen, Beteiligungen zu Besuch im Musikhaus André, dem ältesten Unternehmen im Musikmarkt Deutschlands. „Uns ist im Gespräch mit Hans-Jörg André noch mal deutlich geworden, welche Leistung sein Vorfahre Anton erbracht hat. Als er den Musikverlag seines Vaters übernahm und die Noten Mozarts kaufte, ging er damit ein Risiko ein, als würde man heute ein Start-Up gründen und eine halbe Millionen Euro in das unbemannte Fliegen investieren“, erklärt Kötter.

Das Musikhaus André sei voll von Mozarts Schätzen. „Die gehören in eine Ausstellung im Kulturcarré. Toll wäre auch eine Statue in der Nähe des Lilitempels im Büsingpark. Schließlich hat Mozart eine große Bedeutung für Offenbach“, berichtet die Sozialdemokratin. „Vielleicht findet die Stadt für eine Skulptur oder ein Denkmal ja sogar Sponsoren“, kann sich Kötter vorstellen. Die SPD-Fraktion werde in der nächsten Stadtverordnetenversammlung einen Antrag einbringen, der prüfen lässt, wie man Mozart in Offenbach stärker und prominenter in den Vordergrund rücken könnte.

Weitere Gesprächsthemen zwischen den Sozialdemokraten und Hans-Jörg André waren die Fußgängerzone und die Auswirkungen des Internets auf den Einzelhandel. Angesprochen wurde die Möglichkeit, einen Wegweiser über die Einzelhandelsgeschäfte in Offenbach mit in das Neubürgerpaket zu legen, außerdem müsse die Müllproblematik in der Fußgängerzone angegangen werden. „Wir haben viele Anregungen von Herrn André bekommen und werden diese nun auch in Gesprächen mit weiteren Einzelhandelsvertretern in der Fußgängerzone diskutieren“, kündigt Kötter an.

Wahlkampfauftakt - Anmeldung
Pressemeldung
Termine
SPD vor Ort - Ortsvereine
Arbeitsgemeinschaften
Mitglied werden
Heike Habermann
  • Facebook
  • Twitter