In Deutschland gibt es 16 Millionen Katzen, davon sind 2 bis 3 Millionen freilebend.
Freilebende Katzen leiden oft an Krankheiten, werden Opfer von Verkehrsunfällen oder sind wiederum eine Gefahr für Kleintierpopulationen, da freilebende Katzen auf die Jagd angewiesen sind.
Damit die Zahl der freilebenden Katzen nicht weiter rasant wächst, haben wir in der letzten Stadtverordnetenversammlung eine Katzenschutzverordnung beschlossen, die eine Kastration und Kennzeichnung von Katzen vorsieht. Dadurch reduzieren wir den Aufwand für Tierheime, die entlaufene Katzen schneller zuordnen können.
Es soll außerdem ein Konzept erarbeitet werden, um mögliche finanzielle Belastungen für Katzenhalterinnen und -halter abzufedern, die sich aus der Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht ergeben. So wollen wir sicherstellen, dass Tierschutz keine Frage des Geldbeutels wird.
Unauffällig inmitten eines Wohnblocks im Offenbacher Westen gelegen, bietet das Budo-Center Siebel schon seit 40 Jahren Kampfkunstunterricht nach traditioneller Schule. Unter der Leitung des Ehepaars Wolfgang und Hilde Siebel werden Jung und Alt in den Kampfkunstarten Judo, Karate, Taekwondo und Jiu-Jitsu unterrichtet. Dabei steht nicht die Auseinandersetzung mit dem Gegner im Vordergrund, sondern die Vermittlung von Werten wie Respekt und Selbstbeherrschung.
Bei unserem Besuch waren wir nicht nur von der entgegengebrachten Gastfreundschaft beeindruckt, auch die zahlreichen Bilder und Auszeichnungen aus vielen Ländern zeugen von einer erfolgreichen Geschichte der Schule und den Betreibern Wolfgang und Hilde Siebel. Die Werte, die dort gelehrt werden, spiegeln sich auch in vielen gemeinnützigen Veranstaltungen wider, die von beiden in der Vergangenheit organisiert wurden, zum Beispiel zugunsten der Tafel Offenbach.
In Einrichtungen wie dem Budo-Center zeigt sich die Fähigkeit des Sports, Menschen mit den verschiedensten Hintergründen zusammenzubringen. Gerade in einer Zeit, in der die Gesellschaft vielfach auseinander zu driften droht, sind diese Orte so wichtig wie nie. Wir bedanken uns beim Ehepaar Siebel ganz herzlich für den Empfang, die gewährten Einblicke und die Arbeit für die Menschen in Offenbach.
Der Boxclub Nordend ist eine Institution im Nordend. Vor 25 Jahren aus dem Jugendzentrum Nordend entstanden, ist der Verein ein überregional bekanntes und vielfach ausgezeichnetes Präventionsprojekt, das nicht nur Boxtraining für Kinder und Jugendliche anbietet, sondern auch Nachhilfeunterricht.
Bei unserem Besuch konnten wir uns selbst ein Bild vom Vereinsheim samt Boxring machen und einer Trainingseinheit beiwohnen. Vereine wie der Boxclub sind essenziell für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, denn sie bieten Teilhabemöglichkeiten für sozial benachteiligte junge Menschen. Auch aus diesem Grund wollen wir Jugendangebote wie den Boxclub weiterhin fördern.
Wir danken dem Boxclub Nordend für den gewährten Einblick.