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Pressemitteilung

SPD-Fraktion erfreut über Produktions-Ansiedlung von Siemens: „Weiterer Baustein für wirtschaftlichen Wiederaufstieg“

02.07.26

Mit Freude reagiert die SPD-Fraktion auf die Ankündigung von Siemens, ein neues Zulieferwerk auf dem Gelände des insolventen Druckmaschinenherstellers manroland in Offenbach zu errichten. Zudem werden die bestehenden Standorte in Frankfurt erweitert. Die Produktion innovativer und zukunftsfähiger, gasisolierter Mittelspannungsanlagen im neuen Zulieferwerk in Offenbach soll bereits im Juni 2027 beginnen. Insgesamt werden so rund 700 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Dies ist ein großer Tag, nicht nur für Offenbach, sondern für den gesamten Wirtschaftsstandort Rhein-Main“, äußert sich Christian Grünewald zufrieden. „Die Entscheidung von Siemens, eines der renommiertesten deutschen Industrieunternehmen, sich wieder in Offenbach anzusiedeln, zeigt einmal mehr, dass hier gute Rahmenbedingungen für gewerbliche Ansiedlungen herrschen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende. „Die Tatsache, dass die Produktion bereits im nächsten Jahr starten soll, beweist, dass positive Effekte dank der Handlungsschnelligkeit von Politik und Verwaltung bereits in kurzer Zeit sichtbar werden“. Ein großes Lob verdiene dabei das gesamte Team rund um Oberbürgermeister Felix Schwenke, das in rekordverdächtiger Geschwindigkeit entscheidend daran mitgewirkt habe, eine Zukunftsperspektive für das Gelände von manroland zu sichern.

„Wir haben von Anfang eine industrielle Nachnutzung des Geländes angestrebt. Der Zuzug von Unternehmen und die Schaffung von gut bezahlten Arbeitsplätzen ist seit Jahren eine Priorität der Offenbacher SPD. Damit wollen wir Offenbachs Finanzen langfristig wieder auf eine solide Grundlage stellen und so die Grundlage schaffen für Ausgaben, die allen Offenbacherinnen und Offenbachern zugutekommen“, bekräftigt Holger Hinkel. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende erinnert dabei an den kürzlich erfolgten Stadtverordnetenbeschluss zur Änderung der Bebauungspläne für das Gewerbegebiet „Mühlheimer Straße“, die genau diesem Ziel dienen soll. „Die Bereitstellung geeigneter Produktions- und Gewerbeflächen ist ein wesentlicher Bestandteil für die Attraktivität unserer Stadt für Gewerbeansiedlungen. Der Masterplan, aber auch das Rechenzentrumskonzept, bilden dabei eine wichtige Orientierung für alle Beteiligten und sorgen damit für klare Verhältnisse in deren Planungen.“

„In Zeiten eines weltweit rapide ansteigenden Strombedarfs, der durch den Boom bei der E-Mobilität sowie KI-Anwendungen befeuert wird, werden Schaltanlagen, wie sie in dem Werk zukünftig gebaut werden sollen, eine wichtige Rolle spielen. Auch deshalb sind wir froh über diese Großansiedlung, verspricht sie doch eine langfristige Perspektive für hunderte Arbeitsplätze in Offenbach“, ergänzt Grünewald.

„Samson, Biospring, Lorenz – jetzt bildet Siemens den nächsten Baustein für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg der Stadt. Die Reihe der kleinen und großen Namen, die sich in den letzten Jahren für Offenbach entschieden haben, wird immer länger und bestätigt: Das ist kein Zufall mehr, das ist das Ergebnis konsequenter, guter Politik“, so Hinkel. Dennoch gebe es auf dem Pfad zur finanziellen „Normalität“ für die Stadt noch viele Herausforderungen. Hinzu komme die derzeit schwierige gesamtwirtschaftliche Lage. „Die Steuereinnahmen durch die Neuansiedlungen werden erst in einigen Jahren zu Buche schlagen, weshalb wir finanziell weiterhin einen vorsichtigen Kurs fahren müssen. Dennoch werden wir weiterhin konsequent eine Politik verfolgen, die die Perspektive unserer Stadt und der Offenbacherinnen und Offenbacher Schritt für Schritt verbessert“, so Hinkel abschließend.

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